Nach dem gelungenen Konzert am 4. März diesen Jahres hieß es nun in der Weihnachtszeit: Auf ein Neues!
Wiederum fand sich aus dem Bezirk ein schöner Chor zusammen, um am Samstag, 16. Dezember, ab 10:00 h zu proben und die einstudierten Stücke dann in einem Werkstattkonzert um 17:00 h für interessierte Geschwister und Gäste vorzutragen. Unser Dirigent Thomas Straßer hatte ein sehr ansprechendes Programm vorbereitet unter dem so passenden Titel „… und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“.
Die Probenarbeit gestaltete sich kurzweilig und streckenweise anspruchsvoll, die Stimmung war freudig und die Gemeinschaft im Singen tat uns richtig gut. Für geschmackvolles Essen und Trinken zwischendurch war auch prima gesorgt.
Das Konzert begann dann, indem der Chor den Kanon „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden) singend in den Kirchensaal einzog. Das unterstrich sogleich den unkomplizierten, frohen Rahmen. Nach einleitenden Worten durch unseren Gemeinde- und stellvertretenden Bezirksvorsteher Heinz-Peter Hungbaur startete das Programm mit dem Lied „Sehnsucht nach Frieden“ in Text und Chorbearbeitung von Bernd Stallmann (nach der Arie „Lascia ch‘io pianga“ von Georg Friedrich Händel):
„Sehnsucht nach Frieden eint alle Menschen, öffnet ihre Herzen und lässt sie Freunde sein …“ - welch ein Sonnenstrahl der Zuversicht in unserer Zeit!
Der nächste Vortrag widmete sich der Vertonung der Jesuworte: „Meinen Frieden gebe ich euch …“. Danach folgte ein Stück, das aufzeigte, wie wir zum Frieden finden können, so dass sich „Himmel und Erde berühren“: „Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen und neu beginnen, ganz neu“ oder: „Wo Menschen sich verbünden, den Hass überwinden …“
Musikalisch und textlich besonders aufhorchen ließ dann das Lied „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg. Nach dem Solovortrag durch Daniela und Thomas Straßer setzte der Chor kraftvoll ein mit „Komm, wir ziehn in den Frieden, wir sind mehr, als du glaubst … Stell dir vor, es ist Frieden und jeder, jeder geht hin.“
Den Abschluss bildeten dann zwei ruhige, besinnliche Stücke „Trag mi, Wind“ und „Schlaf, schlaf, holdseliges Jesulein“.
Nach regem Applaus gab es natürlich noch eine Zugabe, wie es sich gehört, und wir gingen schließlich froh gestimmt, aber auch nachdenklich gemacht nach einem reichhaltigen Adventstag wieder auseinander.
Ein besonderer Dank gilt neben unserem Dirigenten den beiden Klavierspielern Veronika Matt und Leo Straßer, Marion Neumeier mit Querflöte und Tim Straßer als Rezitator.
Bericht von Doris und Rüdiger Boll, Fotos von Heinz-Peter Hungbaur