Am Sonntag, 7. September 2025, feierte unser Apostel Andreas Sargant den Gottesdienst in Rosenheim. Zu diesem Gottesdienst waren auch die Gemeinden Bad Aibling und Prien eingeladen.
Als Grundlage seines Dienens verwendete der Apostel ein Bibelwort aus Matthäus 9, 36. 37:
"Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter".
Zu Beginn seiner Predigt ging der Apostel auf unsere persönlichen Bitten ein, die wir vor unseren himmlischen Vater bringen. Obwohl er alles weiß, ist es doch wichtig, dass wir ihm immer wieder das sagen, was wir im Herzen tragen. „Ich brauche Dich und ich möchte dich erleben." Wir kommen in seinem Haus zusammen, dass wir durch das Wort Gottes aufs neue Kraft bekommen und wir gemeinsam unseren Glaubens- und Lebensweg gehen können. Wir wollen doch ewig beim Herrn sein, dort wo kein Leid, keine Not und kein Schmerz mehr ist. Wir wollen heute schon von dem zeugen und berichten, was Gott an uns getan hat. Wir wollen von unserer Zukunft Zeugnis geben, die uns das Wiederkommen Jesu Christi bringt.
In Bezug auf das Bibelwort führte der Apostel aus, dass der Jesus im Land umhergezogen ist und hat in den Stätten und Synagogen das Evangelium gepredigt. Als er dabei das Volk sah, jammerte es ihn, denn er sah das Leid der Menschen. So sieht Gott auch uns heute. Alles was uns Kummer und Sorgen bereitet, was uns Angst macht, das sieht er. Er hilft dort wo es notwendig ist, aber er hilft nicht überall. Das Wichtigste jedoch ist, Jesus Christus hat für die Menschen das Opfer am Kreuz gebracht hat zur Vergebung der Sünden. Wir glauben an die Wiederkunft Jesu Christi, auch wenn uns jemand als Träumer bezeichnet. Unsere Aufgabe ist es, dem Herrn Jesus immer ähnlicher zu werden. Das führt uns auch dazu, unseren Mitmenschen zur Hilfe zu kommen. Ihr Schicksal ist uns nicht egal. Jesus sagt uns: Komm, arbeite mit, hilf mit. Aktuell ist ja die Zeit der natürlichen Ernte. Das Kapitel des Matthäusevangeliums, aus dem das Bibelwort stammt, ist überschrieben mit: „Die große Ernte". Verantwortlich für die geistige Ernte ist der Herr! Wir dürfen aber mithelfen. „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter." Wir wollen mithelfen, wir wollen mitbeten, dass der Herr Arbeiter in seine Ernte sendet. Last uns also Mitarbeiter sein!
Hirte Hungbaur, der stellvertretende Bezirksvorsteher, sagte in seinem Predigtbeitrag: Wir sind eine Gemeinde, aber doch verschieden. Der Heilige Geist hat im Gottesdienst einen jeden persönlich angesprochen. Die Arbeit im Werke Gottes geht nicht aus. Wir und alle Christen, die den Namen Jesus Christus tragen und sich in ihrem Leben zu ihm bekannt haben, haben den Auftrag, mitzuhelfen und mitzuarbeiten.
Bericht und Fotos: Harald Löser