Am 17. September 2026 feierte die Gemeinde Prien am Chiemsee einen besonderen Gottesdienst mit Bezirksvorsteher Thomas Stampf. Eine besondere Freude durfte die Gemeinde an diesem Abend ebenfalls erleben: Bernd Seubert wurde als Priester für die Gemeinde Prien bestätigt. Damit darf sich die Gemeinde über einen weiteren Geistlichen freuen.
Dem Gottesdienst lag das Wort aus Lukas 18, 40–41 zugrunde:
„Jesus aber blieb stehen und befahl, ihn zu sich zu führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann.“
Bezirksvorsteher Stampf stellte die persönliche Zuwendung Jesu in den Mittelpunkt. Jesus nimmt den einzelnen Menschen wahr und wendet sich ihm ganz persönlich zu. Diese Erfahrung dürfen auch wir in unserem Leben machen. Gerade dann, wenn es um uns dunkel wird, wenn wir den weiteren Weg nicht erkennen können oder uns die Orientierung fehlt, ist Jesus da. Er wendet sich uns zu und möchte uns sehend machen.
Die Welt um uns herum kann laut sein – so wie damals die Menschenmenge, die Jesus umgab. Umso wichtiger ist es, die Wiederkunft Christi fest im Herzen zu tragen und die Erwartung darauf nicht kleiner werden zu lassen.
Wenn Jesus kommt und uns fragt: „Was soll ich dir tun?“, könnte unsere schönste Antwort sein: „Herr, lass uns nach Hause zu dir dürfen.“ Wie schön, wenn diese Sehnsucht und Erwartung tief in unseren Herzen lebt.
Dankbar blickt die Gemeinde auf diesen Gottesdienst und die empfangenen Impulse zurück – verbunden mit dem Wunsch, Jesus immer wieder neu zu erkennen, seine persönliche Zuwendung zu erfahren und die Freude auf seine Wiederkunft lebendig im Herzen zu bewahren.
Bericht und Fotos: Rita Sandig