Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, erhielten unsere Glaubensgeschwister Ruth und Harald Langer im Rahmen des Gottesdienstes in unserer Gemeinde Rosenheim den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit. Die Segenshandlung wurde von unserem Gemeindevorsteher Heinz-Peter Hungbaur durchgeführt.
Der Predigt zum Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 2, Verse 9-11, zugrunde. Es ist dem Bericht über die Hochzeit zu Kana und dem ersten Zeichen entnommen, das Jesus Christus zu Beginn seiner Lehrtätigkeit vollbracht hat. Dies gab einen schönen Zusammenhang zur eisernen Hochzeit unseres Jubelpaares.
Zu Beginn der Segenshandlung sang der Chor zur Freude unserer Geschwister Langer und der Gemeinde das Lied "Einstens las ich von einer Stadt Salem". Gemeindevorsteher Hungbaur legte der Segenshandlung das Bibelwort aus Philipper 4, Verse 6 und 7, zugrunde:
"Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus".
Hirte Hungbaur ging in seinen Ausführungen u.a. auf das lange Zusammenleben in der Ehe ein. Auch in einer so langen Ehe gibt es ein Auf und Ab. Daher ist es schon etwas Besonderes, dass man nach 65 Jahren noch einmal vor dem Altar des Herrn stehen kann, um den Segen zur eisernen Hochzeit zu empfangen. Der Hirte erinnerte auch an die Vorfahren unserer Schwester Langer, die maßgeblich am Aufbau der Neuapostolischen Kirche in München und damit auch am Aufbau der Gemeinde Rosenheim beteiligt waren. Unser Hochzeitspaar kam vor ca. 6 Jahren aus der Gemeinde Unterhaching nach Rosenheim. Zur Freude auch der ganzen Gemeinde waren etliche Glaubensgeschwister aus Unterhaching nach Rosenheim gekommen, um den Freudentag unserer Geschwister mitzuerleben. Noch eine besondere familiäre Verbindung zeigte der Hirte auf: Seine Mutter wurde als Kleinkind in die Familie unseres Bruders Harald Langer aufgenommen, so dass beide zusammen aufwuchsen.
Mit dem Segen zur eisernen Hochzeit und der Überreichung eines Geschenks der Gemeinde endete die Handlung.
Bericht und Fotos: Harald Löser