Am Donnerstagabend, 6. Februar 2025, besuchte unser Apostel Andreas Sargant die Gemeinde Prien. Ein schöner Höhepunkt in diesem Gottesdienst war die Ordination von unserer Schwester Rita Sandig zur Diakonin.
Für diesen Gottesdienst verwendete der Apostel das Bibelwort aus Prediger 11, 4:
„Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“
Ein interessantes und weises Wort. Es ist unsere Aufgabe, uns um unser Seelenheil zu kümmern, und es ist wichtig, jetzt gleich damit anzufangen. Das Bibelwort lehrt uns, nicht zu warten, bis die Bedingungen scheinbar perfekt sind. Dazu gehört, uns auf die Wiederkunft Jesu Christi vorzubereiten, sein zu Wort hören und danach zu handeln, Gott und sein Werk an die erste Stelle zu setzen und Jesu immer ähnlicher zu werden. So wirken wir mit an der Kirche Christi. Es gibt nichts Dringenderes als unser Heil, auch wenn uns der Alltag zeitlich fordert. In Zeiten der Trübsal sollen wir beharrlich Gutes tun, Freude vermitteln und füreinander da sein, auch wenn es uns nicht gut geht und wir „Gegenwind“ ausgesetzt sind. Getreu unserem Jahresmotto gilt es, Entscheidungen nicht aufzuschieben, sondern aktiv Gutes zu tun. Unsere Aufgabe ist, guten Samen in die Herzen unseres Nächsten zu legen, auch wenn die Bedingungen scheinbar schlecht aussehen. Schließlich entscheidet Gott allein, wann und wo dieser Samen aufgeht.
Bericht und Fotos von Nathalie Schiff